| Häufig
gestellte Fragen
Im folgenden geht es um die Themen:
1. Akklimatisation
/ Vorbereitung
2. Anmeldung
3. Anreise
4. Ausrüstung / Leihausrüstung
/ -preise
5. DAV
6. Hütten / Unterkünfte
7. Sicherheit / Qualität
8. Versicherungen
9. Wetter / Verhältnisse
1. Akklimatisation / Vorbereitung
Was kann ich tun, um mich
gut auf die Tour vorzubereiten?
Dies ist natürlich maßgebend von der ausgewählten
Tour abhängig.
Bezüglich Hochtouren, die meist Sonntags oder Montags
beginnen, empfehlen wir Ihnen, einen oder zwei Tage eher
anzureisen und sich besser akklimatisieren zu können.
Auf einer schönen Wanderung in entsprechender Höhe
können Sie sich bestens auf die kommende Hochtour einstimmen.
Außerdem gibt es Ihnen die Möglichkeit sich wieder
mit Ihren Bergschuhen vertraut zu machen, die vielleicht
ein Jahr im Schrank gestanden haben.
2. Anmeldung
Wie kann ich mich anmelden?
Für eine Anmeldung brauchen wir Ihren Namen und die
komplette Postanschrift. Gerne nehmen wir auch die Telefonnummer
auf, für die Teilnehmerliste zur Bildung von Fahrgemeinschaften.
Diese Infos können Sie uns per Telefon, Fax, mail oder
Post zukommen lassen. Sie erhalten daraufhin eine schriftliche
Buchungsbestätigung /-rechnung, wonach eine 10%ige
Anzahlung fällig wird.
Bitte checken Sie Ihre Ausrüstung
rechtzeitig, so dass Sie uns ggfs. notwendige Leihausrüstung
mitteilen können
Wann soll ich mich anmelden?
Da wir aus qualitativen und sicherheitstechnischen Gründen
mit sehr kleinen Gruppen arbeiten, sind die Teilnehmerzahlen
nur begrenzt. Aus diesem Grunde am besten: so schnell wie
möglich!
3. Anreise
Wie komme ich zum Treffpunkt?
Wir versenden ca. 10 Tage vor Beginn der Veranstaltung Teilnehmerlisten
auf denen Name und Telefonnummern verzeichnet sind. Aus
Datenschutzgründen, sind auf diesen Listen keine Adressen
zu finden. Mit Hilfe dieser Liste, können Sie untereinander
Mitfahrgelegenheiten verabreden. Nach unserer Erfahrung
klappt das sehr gut. Sollten Sie mit Ihrer Telefonnummer
nicht auf dieser Liste erscheinen wollen, bitten wir um
kurze Nachricht.
Sollten Sie mit der Bahn, Bus oder
per Flugzeug anreisen, können wir versuchen einen Transfer
zum Treffpunkt zu organisieren. Dies ist aber nicht in allen
Fällen möglich. Hier bitten wir um frühzeitige
Absprache mit unserem Büro.
Kann ich einen Tag früher
anreisen?
Ja, natürlich. Bitte melden Sie sich in dem Fall im
Büro, so dass wir möglicherweise ein Zimmer/Bett
für Sie in der von uns bereits reservierten Unterkunft
reservieren können. Sollte das nicht möglich sein,
sind wir bemüht Ihnen eine andere Übernachtungsmöglichkeit
im Tal zu empfehlen. Die Kosten der zusätzlichen Übernachtung
gehen zu Ihren Lasten.
4. Ausrüstung
Welche Ausrüstung wird
benötigt?
Bei jeder Buchungsbestätigung erhalten Sie eine Detailinformation
mit Ausrüstungstipps, wo alles einzeln aufgeführt
ist. Da die Ausrüstung von der Art der Tour abhängt,
erhalten Sie am Telefon, per mail oder nach Buchung schriftlich
genaue Informationen, z.B. über geeignetes Schuhwerk,
Kleidung, Hüttenschlafsack etc.
Sollten Sie Leihausrüstung
von uns benötigen, reservieren Sie diese bitte rechtzeitig
(am besten gleich nach oder bei Anmeldung, spätestens
aber drei Wochen vor der Tour) im Büro.
Für Skiausrüstung benötigen
wir Ihre Körperlänge für die Skier und die
Skischuhgröße in mm, für die Bindung. Ihre
Skischuhgröße finden Sie meist auf der Seite
des Schuhs am Absatz.
Auch für das Ausleihen von
Steigeisen benötigen wir Ihre Schuhgröße,
vor allem wenn diese größer als 45 ist.
Bitte checken Sie Ihre eigene Ausrüstung
frühzeitig, so dass Sie uns ggfs. notwendige Leihausrüstung
rechtzeitig mitteilen können.
Was kostet die Leihgebühr?
Generell ist bei Einsteigerkursen die Leihausrüstung
im Preis enthalten, bei allen anderen fällt eine geringe
Gebühr an. Kostenlose Leihausrüstung ist unter
€žPreis€œ aufgeführt. Genauere Angaben dazu
entnehmen Sie bitte der Detailinformation bzw. der folgenden
Preisliste:
Tourenskier
+ Harscheisen + Felle
€ 15,- / Tag
€ 30,- / 2-3 Tage
€ 40,- / 4-7 Tage
VS-Gerät,
Lawinenschaufel u. Sonde
€ 5,- / Tag
Steigeisen
€ 10,- / 1-7 Tage
Pickel
€ 10,-
Anseilkombination
€ 10,-
Helm
€ 10,-
Kombination
alles zusammen
€ 30,- / 1-7 Tage
Diese Preise gelten nur in Verbindung
mit der Teilnahme an einer PICOS-Tour.
Wie komme ich an die Leihausrüstung?
Wir sorgen dafür, dass die benötigte Leihausrüstung
vor Ort ist. In wenigen Ausnahmefällen, bitten wir
Sie um Unterstützung, d.h. um Abholung der Ausrüstung
in unserem Büro in Freiburg.
Was passiert, wenn etwas
kaputt geht?
Solange es sich um üblichen Verschleiß handelt,
ist PICOS in der Pflicht. Wenn die Schäden allerdings
grob fahrlässig oder gar vorsätzlich entstanden
sind, haften Sie als Verursacher. Bei ausgerissenen Kanten
beim Ski oder "verlorengegangenem" Eispickel,
müssen Sie für entsprechenden Ersatz sorgen.
Wo erhalte ich gute Beratung
und Ausrüstung?
Wir arbeiten mit verschiedenen Ausrüstungsgeschäften
zusammen. Unter unseren Links / Ausrüster finden Sie
sicher ein Fachgeschäft in Ihrer Nähe.
Brauche ich wirklich steigeisenfeste
Schuhe?
Wir haben keine Schuhe im Verleih. Für einige unserer
Touren sind aber steigeisenfeste Schuhe, oder zumindest
bedingt steigeisenfeste Schuhe notwendig. Dies hängt
natürlich von der Art der Tour ab und steht deshalb
in jeder Detailinformation, die Sie direkt nach Buchung
erhalten. Gern können Sie uns auch vorab per mail oder
Telefon danach fragen:
Bedingt
steigeisenfeste Schuhe:
Sind Schuhe der Kategorie C und für die meisten Wanderungen
und alpinen Einsteigerkurse ausreichend.
Steigeisenfeste
Schuhe:
Schuhe der Kategorie D. Sehr empfehlenswert nicht nur für
Hochtouren. Sollten Sie sich Schuhe kaufen, macht es Sinn,
sich direkt solche zuzulegen, da Sie vermutlich nach einem
Einsteigerkurs ja weiter in den Bergen unterwegs sein möchten.
Genaue Angaben, welchen Schuh wir
empfehlen, finden Sie auf der entsprechenden Detailinformation
zur Tour.
Wanderschuhe/Trekkingschuhe:
Schuhe der Kategorie A und B, also Trekkingschuhe, leichte
Wanderschuhe eignen sich für alpines Gelände nicht!
Bitte denken Sie immer daran, dass
Ihnen ein ungeeigneter oder nicht passender Schuh Ihren
Urlaub/Ihre Tour durchaus vermiesen kann. Es lohnt sich
also, auf richtiges Schuhwerk zu achten.
5. DAV /
Deutscher Alpenverein
Was ist der DAV?
Überall in Deutschland gibt es Sektionen des Deutschen
Alpenvereins. Im Netz finden Sie ausreichend Auskunft. Am
besten Sie verbinden die Suche direkt mit Ihrer Stadt (oder
nahe gelegenen Stadt). Hier erfahren sie dann alles Wissenswerte,
wie z.B. die aktuellen Beitragspreise und das, was Sie dafür
erwarten dürfen, wie z.B. Vergünstigungen bei
Hüttenübernachtung, Transportversicherungen etc.
Um als Mitglied des DAV´s in den Genuss der vergünstigten
Hüttenpreise zu kommen, sind in den PICOS-Touren oft
die Übernachtung und Halbpension nicht enthalten.
6. Hütten
/ Unterkünfte
Hüttenpreise
Die Preise für Übernachtung und Halbpension ändern
sich jährlich. Wenn diese nicht im Kurspreis enthalten
sind, finden Sie den aktuellen Preis jeweils im Netz. Auf
unseren Detailinformationen sind die Kosten jeweils ungefähr
benannt, da sie u.a. auch von der Mitgliedschaft im DAV
abhängig sind.
Sind die Hütten reserviert?
Hütten und Unterkünfte werden von PICOS reserviert,
auch wenn die Übernachtungskosten nicht im Preis enthalten
sind. Wir reservieren für Sie auf den Hütten immer
mit Halbpension. Sollte das nicht in Ihrem Sinne sein, bitten
wir um rechtzeitige Nachricht.
Gibt es vegetarisches Essen?
Bei der Anmeldung können Sie direkt mit angeben, ob
Sie gerne vegetarisch essen möchten. Ihren Wunsch nach
vegetarischem Essen werden wir auf den Reisen, wo wir selber
für die Verpflegung sorgen, natürlich entsprechen.
In Hütten und anderen Unterkünften werden wir
das für Sie reservieren und die meisten Gastwirte sind
auch mittlerweile darauf eingestellt.
Was bedeutet Mehrbettzimmer/Lager?
In Hütten und in manchen Gasthäusern ist das Mehrbettzimmer/Lager
eine günstige und auf Hütten i.d.R. die einzige
Übernachtungsmöglichkeit in den Alpen. Hier teilt
man sich den Raum zum Schlafen mit Gleichgesinnten. Dabei
variieren die Größe der Räume und die Anzahl
der enthaltenen Betten/Matratzen stark voneinander.
Gibt es Dusch- oder Waschgelegenheiten?
Mittlerweile gibt es auf den meisten Hütten mindestens
Waschgelegenheiten, außer Sie liegen zu hoch. Wenn
es Ihnen wichtig ist, versuchen Sie es im Netz oder per
Anruf, dies zu klären.
7. Sicherheit
und Qualität
Was verbirgt sich hinter
der Berufsbezeichnung staatl. gepr. Berg- und Skiführer?
Alle unsere PICOS-Guides sind staatlich geprüfte Bergführer
oder Aspiranten. Die Ausbildung dauert mindestens vier Jahre
und umfasst alle relevanten Bereiche des Alpinismus. Zuerst
beginnt man mit den Eignungstest in den Bereichen Ski, Fels
und Eis. Sind diese bestanden beginnt die Ausbildungszeit,
die ca. 100 Tage theoretische und praktische Ausbildung
umfasst. Nach dieser Zeit ist man berechtigt den Titel Aspirant
zu führen.
Nach einer nachgewiesenen Praktikumszeit
tritt man zu den Abschlussprüfungen an. Zum Schluss
gilt es noch die staatliche Abschlussprüfung an der
Technischen Universität München abzulegen. Das
ganze Prozedere dauert vier Jahre und schon ist man/frau
berechtigt den Titel "staatl. gepr. Berg- und Skiführer"
zu tragen und unterliegt einer regelmäßigen Fortbildungspflicht.
Zur Zeit gibt es in Deutschland ca. 400 staatl. gepr. Bergführer,
von denen ca. 200 diesen Beruf ausüben.
Die Ausbildung ist international
anerkannt und die höchste Ausbildungsqualifikation,
die man weltweit in diesem Bereich erreichen kann.
Bin ich auf der Tour mit
dem PICOS-Bergführer sicher?
Ihr PICOS-Guide ist ein gut ausgebildeter und erfahrener
Berufs-Bergführer. Die staatliche geprüfte Ausbildung
ist ein Qualitätsmerkmal, auf dass Sie bei Ihrer Buchung
achten sollten. Allerdings sind Sie auch hier nicht Ihrer
Eigenverantwortung entbunden. Bitte lesen Sie dazu auch
die Themen Basisrisiko und Risikomanagement.
Was bedeutet Basisrisiko
und Restrisiko?
Jede Tour, jede Aktivität hat ein mehr oder weniger
großes Basisrisiko, das sich aus objektiven Gefahren,
den Informationsdefiziten, der Länge und Höhe
der Tour usw. ergibt. Risikobewusstsein, detaillierte Planung,
situativ defensives Verhalten und guter Führungsstil
reduzieren das Basisrisiko. Was bleibt, ist das immer vorhandene
€žRestrisiko€œ. Es setzt sich u.a. zusammen aus
den wechselnden Verhältnissen, dem Wetter, den Informationslücken,
den unvorhergesehenen Ereignissen, usw. (Peter Geyer, Panorama
Nr. 4/2003 S.48f).
Auch wenn durch den PICOS-Guide
das Basisrisiko gesenkt wird, bleibt ein gewisses Restrisiko
bestehen. Grundsätzlich gilt: es gibt keine Bergtour
ohne Risiko! Dieses bestehende Restrisiko, muss von allen
akzeptiert werden. Wichtig dabei ist, dass der Bergführer
und Sie als Teilnehmer gleichermaßen wissen, welches
Risiko eingegangen werden muss.
Risikomanagement als Gemeinschaftsaufgabe?
Eine Personengruppe ist im Gebirge als €žGefahrengemeinschaft€œ
oder €žRisikogemeinschaft€œ unterwegs. Daran ändert
sich auch nichts, wenn ein Führer dabei ist und die
Verantwortung übernommen hat. In dieser Gemeinschaft
trägt der Führer unumstritten die Hauptverantwortung
und somit den größten Teil des Risikomanagements.
Er kann auch die Verantwortung, die ihn selbst betrifft,
nicht an andere delegieren. Das schließt jedoch nicht
aus, dass sich jeder Teilnehmer seiner persönlichen
Eigenverantwortung zur Unfallvermeidung bewusst sein muss
und Sorge dafür zu tragen hat. Dies bedeutet, dass
für gewisse Restrisiken die Geführten, nach einer
Aufklärung durch den Führer, selbst verantwortlich
sind. Risikomanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe, in
der jeder aktiv mitwirken muss. (Peter Geyer, Panorama Nr.4/2003,
S. 49).
U.E. beinhaltet die Gemeinschaftsaufgabe bei einer gebuchten
Tour auch, die Akzeptanz für endgültige und begründete
Entscheidungen des Bergführers, z.B. diesen Hang (der
womöglich wunderschön aussieht) nicht zu befahren.
8. Versicherungen
Brauche ich eine spezielle
Versicherung?
Alle unsere Bergführer sind selbstverständlich
haftpflichtversichert.
Jedem Teilnehmer sei aber dringend eine Überprüfung
ihrer/seiner bestehenden Versicherungen (Kranken-, Unfall-
und Haftpflichtversicherung) für Leistungen im Ausland
empfohlen.
Die empfehlenswerte Reiserücktrittversicherung, die
Sie bis 14 Tage nach Buchung direkt mit der Europäischen
Reiseversicherungsgesellschaft abschließen können,
deckt im Krankheitsfall die anfallenden Stornokosten der
Reise bis auf einen geringen Eigenanteil ab.
Da Sie sich für einen aktiven
Urlaub entschieden haben, ist Ihr gesundheitlicher Zustand
natürlich maßgeblich für den Erfolg, den
Spaß und die Erholung entscheidend, so dass wir Ihnen
den Abschluss dieser Versicherung sehr empfehlen. Die genauen
Bedingungen der verschiedenen Tarife finden sich auf dem
Formular, was wir Ihnen gerne zuschicken oder unter www.erv.de.
9. Wetter
und Verhältnisse
Was ist, wenn es regnet?
Natürlich können wir von PICOS das Wetter und
die Verhältnisse nicht beeinflussen. Wir können
uns nur entsprechend auf das Wetter einstellen. Oft genug
haben wir erlebt, das es ganz anders kam, als die Wettervorhersage
prophezeit hat. Mit ein wenig Regen können wir sicher
umgehen und sollte es doch mal ein wenig mehr werden, sind
unsere Bergführer immer bemüht Alternativprogramme
aufzustellen.
Als Beispiel bei einem Kletterkurs:
Üben des Rückzugs aus dem Gebirge bei schlechtem
Wetter und anschließend Theorieeinheiten in der Hütte.
Kein Tiefschnee, was nun?
Tiefschnee ist nicht gleich Tiefschnee. Für den einen
reichen schon 10 Zentimeter Neuschnee im Gelände, der
andere braucht 30....
Gerne würden wir Sie jeden Morgen in frischen Powder
entführen. Das ist uns aber leider nicht möglich.
Unsere ausgewählten Gebiete sind in aller Regel schon
€žgut gesegnet€œ, was aber sicher im Vordergrund
steht ist das Fahren abseits der Pisten. Unplanierte Hänge,
wo wir von Tiefschnee bis zu Harsch und Firn alles finden
können.
Und es macht Spaß, sich in
den unterschiedlichen Schneearten zu bewegen. Es stellt
gewisse Ansprüche, die es reizvoll machen, sich im
Gelände aufzuhalten. Stiebender Powder gehört
dazu genauso, wie das Erlebnis sich auf einem Schneedeckel
fortzubewegen.
Free-Riding beinhaltet somit die €žWechselbäder€œ
im Schnee.
Was heißt Free Riding?
Für uns bedeutet das Skifahren abseits der gesicherten
Pisten, in jedem Gelände und jeder Schneeart. Dazu
gehören auch ab und an kurze Aufstiege, die uns besonders
schöne Abfahrten erschließen. Free Riding ist
der Genuss und die Herausforderung, sich im freien alpinen
Ski-Gelände zu bewegen.
Wir beantworten gerne weitere
Fragen:
Info-Telefon: 0761-28 69 19 oder picos.f@picos-online.de
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